Worms, 12.09.2011

Ministerin Alt bei Fest der Kulturen in Worms

Mehrere hundert Menschen besuchten am Samstag das Fest der Kulturen in Worms – darunter auch Integrationsministerin Irene Alt, die auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Wormser Stadtrat, Kurt Lauer, gerne nach Worms gekommen war. „Ich möchte die Willkommenskultur im Land stärken und mich für die interkulturelle Öffnung einsetzen. Ich stehe für eine Politik der gleichen Rechte und Teilhabe“, sagte Ministerin Alt.

Die Bildungschancen von Kindern aus Migrantenfamilien zu verbessern, sei ihr außerdem ein persönliches Anliegen. Über die Arbeit der einzelnen örtlichen Migrationsverbände informierte sich Ministerin Alt in Einzelgesprächen an den Ständen der Verbände während eines Rundgangs über das Festgelände. Das Fest der Kulturen fand im Rahmen der Interkulturelle Woche statt, die unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“  in der ganzen Bundesrepublik in zahlreichen Städten im September und Oktober gefeiert wird.

 In der Blidmitte sieht man die Integrationsministerin Irene Alt von den Grünen auf dem Rundgang beim Fest der Kulturen in Worms 

Ministerin Alt beim Rundgang auf dem Ludwigsplatz

Anschließend moderierte Kurt Lauer im Gemeindehaus der DITIB-Moschee eine Diskussionsrunde mit der Ministerin und rund 50 Vertretern von Migrationsorganisationen in offener Atmosphäre. Dabei wurde über aktuelle Themen wie zum Beispiel die doppelte Staatsbürgerschaft, das kommunale Wahlrecht für EU-Bürgerinnen und –Bürger, den Sracherwerb vor Schuleintritt, Nachhilfe und Schülerbetreuung und Arbeitsplätze für MigrantInnen gesprochen. Auch die Frage, wie die Voraussetzungen für Familienzusammenführung verbessert werden können, war den Anwesenden ein großes Anliegen.   

Das Bild zeigt in der Mitte die Integrationsministerin Irene Alt (Grüne) bei der Diskussionsrunde

Ministerin Alt während der Diskussionsrunde bei DITIB

Ministerin Irene Alt: „Gemeinsam wollen wir die demokratischen Werte befördern, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Unsere Vorstellung von Gesellschaft ist offen und tolerant, geprägt von weltanschaulicher und gesellschaftlicher Vielfalt. Aber wir wollen mehr: Wir wollen gegenseitige Akzeptanz.“

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NK, 17. September 2011

 „Danke, auf diese Worte habe ich 50 Jahre lang gewartet!“

Neue Grünen-Ministerin Irene Alt diskutierte mit Wormser Migranten und forderte dabei in ihrer Kernaussage die Schaffung einer Willkommenskultur

 Von Gernot Kirch

Auf Einladung des Wormser Grünen-Chefs Kurt Lauer stellte sich seine Parteifreundin und neue Ministerin, Irene Alt, in den Räumen der DITIB-Gemeinde dem kritischen Dialog mit zirka 50 Vertretern von ethnischen Kulturvereinen und Organisationen. Es war eine offene und gute sowie stets im freundschaftlichen Miteinander verlaufende Diskussion. Dennoch wurden von den Wormser Migranten Defizite offen und klar benannt. So gab es keine floskelhaften Lobhudelein und kein Drumherumreden. In solch einer Form wünscht man sich Diskussionen. Und da man am Ende auch noch das Gefühl hatte, die Ministerin nimmt wirklich was mit nach Mainz und ist an der konkreten Lösung von Problemen interessiert, kann der Dialog als gelungen bezeichnet werden.

Zum Auftakt der Veranstaltung präsentierte Irene Alt ihr neu geschaffenes Ministerium, das nach der letzten Wahl in dieser Form neu zugeschnitten wurde. Es umfasst nun die Bereiche Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen. Im Anschluss daran sagte Irene Alt die entscheidenden Sätze, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Nachmittag zogen und von allen Teilnehmern der Diskussion wohlwollend aufgenommen wurden. So plädierte Irene Alt in ihrer leidenschaftlichen und direkten Art, für eine Willkommenskultur. Die Menschen, die aus allen Teilen der Welt nach Rheinland-Pfalz kämen, müssten spüren, dass sie hier gerne gesehen sind. Nur wenn dies gelinge, sei auch die Integration kein Problem mehr. Allerdings erfordere dies ein Umdenken, gerade auch in vielen Ministerien und Behörden. Man dürfe Zuwanderern nicht gleich Paragraphen und Verordnungen an den Kopf schleudern und sie abschrecken. Auch wolle sie sich dafür stark manchen, dass mehr Migranten in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt werden, ihr Ministerium müsse hier eine Vorreiterrolle übernehmen.

Kaum hatte Irene Alt geendet, ergriff Prof. Dr. Tirmiziou Diallo (Mitglied im Migrationsbeirat) das Wort und sagte mit bewegenden Worten: „Danke Frau Ministerin, auf diese Worte habe ich 50 Jahre lang gewartet!“

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