04.02.2004 

OB Kandidatin Herta Egli zu Besuch im Arbeitsamt

Grüne informieren sich über den Wormser Arbeitsmarkt

Für die Grüne OB-Kandidatin Herta Egli war es ein besonderes Anliegen das Arbeitsamt Worms zu besuchen. Im Gespräch mit Amtsleiter Horst Kramer war sie besonders am aktuellen Stand der Wormser Situation und an der Problematik der Langzeitarbeitslosen, Frauen und Jugendlichen interessiert. Schließlich liegt die Arbeitslosenquote für Worms und Umgebung bei 9,3%. Neben der Arbeitsvermittlung und Berufsberatung, so Kramer, sind die 65 Mitarbeiter vor allem mit Verwaltungsaufgaben betraut und decken bis auf spezifische Leistungsangebote, wie etwa das Kurzarbeitergeld, das gesamte Spektrum im Rahmen der Arbeitsvermittlung ab. Um die Arbeit der Ämter vor Ort zu erleichtern und sich stärker auf die Vermittlung zu konzentrieren, wünscht er sich effektive Gesetzesänderungen. Oftmals werden wir mit Verwaltungsarbeit überhäuft oder sind aus datenschutzrechtlichen Gründen in unseren Möglichkeiten einer optimalen Arbeitsvermittlung beschränkt, so Kramer, weshalb eine Erweiterung von Kompetenzen dringend notwendig erscheint. Worms beteiligt sich neben drei anderen Städten im Bundesgebiet am Modellversuch Fair. Durch die Aufstockung des Personals um 12 MitarbeiterInnen wird die Zahl der zu betreuenden Kunden auf etwa 100 Personen je SachbearbeiterIn begrenzt. Letztlich sind es aber die Unternehmen, die Stellen schaffen, das Arbeitsamt bereitet Arbeitslose auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes vor, wobei eine passgenaue Vermittlung nicht möglich ist. Wichtig ist im Gespräch mit den Betroffenen Defizite in Erfahrung zu bringen, das Potenzial der Leute zu erkennen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt richtig einzuschätzen, als Grundlage einer bestmöglichen Vermittlung. Dem Hartz-Modell werden neben der Möglichkeit zur Gründung einer Ich-AG gute Chancen eingeräumt, die Arbeitsmarktsituation zu verbessern, sofern die Gesamtmaßnahme im Einklang mit dem Gesetz stimmig ist. Gute Ideen sind vorhanden, so Kramer, warnt aber gleichzeitig vor allzu optimistischen Prognosen, zumal derzeit ein eher schlechtes Klima vorherrscht, um beispielsweise den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Lokal setzt Kramer daher weiterhin auf die gute und vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Arbeitsamt, Jugendamt und Sozialamt, mit denen sein Amt regelmäßig in Kontakt steht und eine sehr konstruktive Zusammenarbeit praktiziert wird. Auch mit dem Arbeitsförderbetrieb der Stadt Worms besteht eine gute Kooperation, um Langzeitarbeitslose wieder an den Markt heranzuführen und für Betriebe interessant zu machen. Bei den jugendlichen Arbeitslosen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren können die Dienstleistungen des Arbeitsamtes freiwillig in Anspruch genommen werden. Hier sind die Eltern gefordert, die Initiative zu ergreifen, damit ihre Kinder nicht dem Trott der sogenannten Null-Bock-Generation verfallen.

Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit von Frauen könnte ein Konzept für eine optimale Kinderbetreuung, wie es auch von Herta Egli und den Grünen gefordert wird, Erfolg versprechen. Denn mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten hätten Frauen weitaus bessere Chancen bei der Arbeitssuche. Stadtrat Kurt Lauer erinnerte an das Modell eines Kinderhauses in Koblenz, das auf Initiative der Landesgrünen ins Leben gerufen wurde. Dies, so Reiner Marz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, hat sich bestens bewährt. Oftmals seien nur wenige Stunden Betreuung nötig, damit sich vor allem alleinerziehende Frauen den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes anpassen können.

 

 

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