Campingplatz und Landesgartenschau

In einer ersten Stellungnahme hatten sich auch Bündnis 90 / Die Grünen für einen Campingplatz in der Nähe des Floßhafens ausgesprochen. Auf den ersten Blick erschien diese Lösung ein Glücksfall für Worms, denn hier sollte ja nur eine landwirtschaftlich genutzte Fläche in einen Campingplatz umgewandelt werden. Aber anders als die anderen Parteien, suchten die Grünen das Gespräch mit den Umweltverbänden, um die Angelegenheit tiefer zu beleuchten und sprechen sich jetzt für einen anderen Standort aus.

Bei dem diskutierten Standort, so Stadtrat Kurt Lauer, handelt es sich um eine feuchte Fläche mit hohem Grundwasserspiegel, die im natürlichen Überflutungsbereich liegt und mehrmals im Jahr überflutet wird. Genau dies war ja die Begründung, die zur Schließung des Campingplatzes auf hessischer Seite führte, denn wegen wasserrechtlichen Bestimmungen darf im Überflutungsbereich weder gebaut, noch versiegelt werden. Außerdem ist zu befürchten, daß der Investor bescheiden anfängt, aber der Verwaltung immer mehr Zugeständnisse abverlangt. Zu lasten der Städtischen Finanzen und der Natur. Die Voraussetzungen zur Renaturierung des Eisbaches verbunden mit der Entwicklung seines Auenbereiches sind hier geradezu ideal. Hier würde somit ohne Not das wertvolle Ökosystem Auwald verhindert, ein Sauerstoffspender und Schadstoffschlucker für unsere Stadt, verbunden mit der Aufwertung des Naherholungsgebietes. Darüber hinaus unterstützt das Land mit seinem Gewässerrandstreifenprogramm finanziell die Entwicklung der Gewässer und Auenbereiche.

Die Grünen hegen aber auch Zweifel an der wirtschaftlichen Realisierbarkeit eines Campingplatzes an dieser Stelle mit rund 110 Stellplätzen und mit der politischen Vorgabe, keine Dauerstellplätze anzubieten, so Stadtrat Sauerborn. Nach Aussagen verschiedener Spitzenverbände des Campinggewerbes (z.B. Bundesverband der Campingplatzunternehmer in Deutschland) sowie großer Campingplatzbetreiber (z.B. Fa. Azur) rechne sich ein Campingplatz für einen privaten Investor erst ab einer Minimumgröße von 200 Stellplätzen und einem Dauercamperanteil von mindestens 50 - 70 %. Die Investitionskosten für die Herrichtung der geplanten 110 Stellplätze würde zwischen 1,1 und 2 Millionen DM liegen.

Nach einer vertieften Bewertung aller ökologischen und ökonomischen Fakten, so Stadtrat Lauer abschließend, glauben die Grünen nicht mehr an die Realisierbarkeit am geplanten Ort. Die Grünen schlagen deshalb vor, verstärkt nach Möglichkeiten zu suchen einen Campingplatz im Rahmen der Landesgartenschau am Rheinufer zu verwirklichen. Sie fordern die Stadtverwaltung auf, zu erkunden, in welchem Maße ein solches integratives Modellprojekt von Land und Bund bezuschußt werden könnte.

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