Die Wormser Grünen http://www.gruene-worms.de Bündnis 90/ Die Grünen - Stadtverband Worms http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/neue-stellplatzsatzung-macht-bauen-teurer-und-erschwert-die-innenentwicklung/ Neue Stellplatzsatzung macht Bauen teurer und erschwert die Innenentwicklung http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/neue-stellplatzsatzung-macht-bauen-teurer-und-erschwert-die-innenentwicklung/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/neue-stellplatzsatzung-macht-bauen-teurer-und-erschwert-die-innenentwicklung/ Wir kritisieren, dass die Große Koalition in Worms zur Sitzung des Stadtrates am 27.04. eine... Wir kritisieren, dass die Große Koalition in Worms zur Sitzung des Stadtrates am 27.04. eine Stellplatzsatzung mit negativen Folgen für Wohnungsbau und Verkehrswende vorlegt. 

“Ohne Vorberatungen im Bau- und Mobilitätsausschuss soll die Erarbeitung einer Satzung beschlossen werden, die weitreichend in Privateigentum eingreift, die den Wohnungsbau verteuert und innerorts sogar verhindern kann.”, stellt Christian Engelke, Bündnis 90/ Die Grünen im Wormser Stadtrat, fest.

Als besonders problematisch sehen wir folgende drei Punkte:

  1. Beim Neubau soll sich die Stellplatzanzahl für Einfamilienhäuser verdoppeln, für Mehrfamilienhäuser um 50% erhöht werden. Anna Biegler, Vorstandssprecherin der Wormser Grünen kritisiert: „Wenn auf einem Grundstück nachverdichtet wird, müssen zukünftig noch mehr Flächen für Stellplätze versiegelt werden. Dies ist jedoch häufig bei innerstädtischen Grundstücken gar nicht möglich. Eine innerörtliche Bebauung wird so erschwert und möglicherweise verhindert.“
     
  2. Der geforderte Stellplatzbedarf bei Wohnungsneubauten lässt die Lage und Anbindung des Bauvorhabens außer Acht. In Städten wie Mainz sind für Bauvorhaben in innerstädtischen Quartieren mit guter ÖPNV-Anbindung geringere Stellplatznachweise zu erbringen. Diese sind zum Teil auch durch zusätzliche Fahrradabstellanlagen zu kompensieren. Christian Engelke, Sprecher für Wohnen und Stadtentwicklung: „Die Grünen haben bereits 2019 eine Stellplatzsatzung vorgestellt, die sich an der Stellplatzsatzung der Stadt Mainz orientiert. Sie wurde sogar im Bauausschuss beschlossen, jedoch nie umgesetzt. Damit sollten die Flächen für Stellplätze verringert und statt für Autos endlich auch für Fahrräder ermöglicht werden. Bei guter ÖPNV Anbindung soll es möglich sein, mehr Bauland für Wohnfläche und nicht für Stellplätze zu verwenden.“
     
  3. Die Möglichkeit der Ablöse, also der Ersatzzahlung für nicht nachweisbare Stellplätze auf dem Baugrundstück soll erschwert und möglicherweise unterbunden werden. Gleichzeitig werden die Beiträge erheblich angehoben und sollen sich an den aktuellen Herstellungskosten für einen Parkhausstellplatz einschließlich Grunderwerb orientieren. Was dies konkret für Bauwillige bedeutet, ist aktuell ungewiss und schürt Unsicherheit bei Investitionen in Worms.

Anna Biegler kritisiert, dass die vorgelegte Stellplatzsatzung in keiner Weise erkennen lässt, wie Klimaschutz und Verkehrswende in Worms gelingen können. „Der von der CDU und SPD vorgelegte Satzungsvorschlag fördert mehr Flächenversiegelung, mehr Neubau im Außenbereich, steigert die Baukosten und damit Mieten und Kaufpreise. Bevor nun noch mehr Stellplätze errichtet werden müssen, die wiederrum zu mehr Verkehr führen, sollten in Worms andere Ziele verfolgt werden. Es ist Zeit für sichere und gut ausgebaute Radwegeverbindungen, einen nutzerfreundlichen ÖPNV mit zusätzlichen Bahnhaltepunkten in Worms und den Ausbau des Bike- und Carsharing-Angebotes in allen Stadtteilen.“

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Mon, 02 May 2022 13:18:36 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/europaabgeordnete-jutta-paulus-schliesst-sich-kritik-am-gewerbegebiet-mittelhahntal-an/ Europaabgeordnete Jutta Paulus schließt sich Kritik am Gewerbegebiet Mittelhahntal an http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/europaabgeordnete-jutta-paulus-schliesst-sich-kritik-am-gewerbegebiet-mittelhahntal-an/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/europaabgeordnete-jutta-paulus-schliesst-sich-kritik-am-gewerbegebiet-mittelhahntal-an/ Wir hatten am 09.04.2022 zu einem Vor-Ort-Termin mit der Grünen Europaabgeordneten Jutta Paulus und... Wir hatten am 09.04.2022 zu einem Vor-Ort-Termin mit der Grünen Europaabgeordneten Jutta Paulus und interessierter Öffentlichkeit im Mittelhahntal eingeladen. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit den Wormser Umweltverbänden NABU und BUND wurden die Flächen im Plangebiet besichtigt. 

Die Rheinland-Pfälzerin und Naturwissenschaftlerin Jutta Paulus setzt sich seit 2019 auf europäischer Ebene für Umwelt- und Klimaschutz sowie den Schutz der Artenvielfalt ein. Die Europaabgeordnete ist überzeugt: „Klimaschutz beginnt in den Kommunen, direkt vor unserer Haustür! Die geplante Entwicklung eines Gewerbegebiets im Mittelhahntal zeigt, dass noch immer wirtschaftliche Interessen über die Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung gestellt werden. Durch eine Bebauung der landwirtschaftlichen Flächen wird zudem das Wäldchen isoliert. Wir müssen den raren Naturräumen in unseren Städten Raum zum Wachsen geben.“ 

Die Wormser Naturschutzverbände stellten auf dem Rundgang die neu gegründete „Initiative Klimaschutz Mittelhahntal“ vor. Ziel der Initiative ist, die Bebauung des Gebietes auf Grund der negativen klimatischen und ökologischen Auswirkungen zu verhindern. Durch eine Bebauung könnte die Kaltluft nicht mehr ungehindert in die Wormser Innenstadt fließen. Insbesondere auf Grund der dramatischen Steigerung der Zahl der Hitzetage in Worms, wird eine Entwicklung daher kritisch gesehen. Gab es vor 1990 durchschnittlich 10 Tage mit über 30 Grad pro Jahr– waren es 2018 bereits 62 Tage.

Benjamin Weisbach, Vorstand bei den Wormser Grünen und Sprecher für den Grünen Arbeitskreis Planen, Bauen, Wohnen kritisiert neben den wichtigen ökologischen und stadtklimatischen Auswirkungen, dass die Stadt Worms nicht ausreichend die gewerblichen innerstädtischen Nachverdichtungspotentiale nutzt. „Spätestens seit 2004 gilt in Deutschland der Grundsatz Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Es muss Fokus der Stadtentwicklung sein, zuerst die innerstädtischen Brachflächen nutzbar zu machen, bestehende Gewerbegebiete zu verdichten, große Stellplatzflächen durch Parkpaletten zu ersetzen und bestehende Gewerbe- und Industriegebiete sinnvoll und klimagerecht abzurunden.“

„Bevor diese Hausaufgaben nicht ansatzweise erledigt sind, sollten keine zusätzlichen Flächenentwicklungen auf der grünen Wiese in ökologisch und klimatisch bedeutsamen Gebieten vorangetrieben werden. Mit Boden muss sorgsam umgegangen werden. Eine gesamtstädtische Gewerbeflächenstrategie fehlt.“, so Anna Biegler, Vorstandsvorsitzende der Wormser Grünen. 

Zum Abschluss des Rundgangs besichtigten wir noch den Gemeinschaftsgarten des Rekiz e.V., der sich, wie die Kleingartenanlage Mondschein 1935 e.V. ebenfalls im Plangebiet des Gewerbegebietes befindet und einer zukünftigen Bebauung weichen müssten.

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Wed, 13 Apr 2022 14:22:46 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/bald-hybride-stadtratssitzungen-in-worms/ Bald hybride Stadtratssitzungen in Worms? http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/bald-hybride-stadtratssitzungen-in-worms/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/bald-hybride-stadtratssitzungen-in-worms/ Mit einem Prüfantrag zur kommenden Sitzung des Wormser Stadtrats wollen die Grünen hybride Tagungen... Mit einem Prüfantrag zur kommenden Sitzung des Wormser Stadtrats wollen die Grünen hybride Tagungen in Worms möglich machen. So könnten Mitglieder zukünftig auch per Ton-Bild-Übertragung, bei in Präsenz statt findenden Sitzungen, in den Ratssaal zugeschaltet werden.  Seit Monaten trifft sich das Gremium schon digital, denn nach wie vor stellt das Pandemiegeschehen die Stadt vor die Herausforderung,  Rats- und Ausschusssitzungen sicher durchzuführen. Kürzlich erst wurde die Regelung zur Tagung unter 3G-Bedingungen durch den Rat verlängert.

Viele andere Kommunen in Rheinland-Pfalz beweisen bereits, dass Tagungen in hybrider Form erfolgreich umsetzbar sind. In Ludwigshafen zum Beispiel, trifft sich schon seit Dezember 2020 ein Teil der Ratsmitglieder im Sitzungssaal, die anderen sind per Ton-Bild-Übertragung live zugeschaltet. 

„Auch wenn mit einem Abflauen der Inzidenzen über den Sommer zu rechnen ist,  müssen wir weiterhin Vorkehrungen treffen, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen. Die letzten Monate haben uns deutlich gezeigt: Digitale Formate sind dabei unverzichtbar!“, stellt Carolin Cloos, Vorstandsvorsitzende der Wormser Grünen, fest. So könne Mandatsträger*innen die Teilnahme an Sitzungen ermöglicht werden, die aufgrund von Quarantänemaßnahmen oder zum Schutz anderer, momentan keine Präsenzsitzung besuchen können. 

Doch auch unabhängig von der Pandemie bieten sich mit einer solchen Sitzungsform für die Mitglieder des Stadtrats, mehr Optionen für die Ausübung ihres Mandats, so die Wormser Grünen. „Hybride Sitzungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine Teilnahme an Sitzungen zu erleichtern und auch für die Vereinbarkeit von Familie und Politik könnte man so ein wichtiges Zeichen setzen.“, ergänzt Carolin Cloos.

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Wed, 16 Mar 2022 10:56:24 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/hochheim-hebt-auf-pfrimmpark-clean-up/ Hochheim hebt auf - Pfrimmpark Clean-up http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/hochheim-hebt-auf-pfrimmpark-clean-up/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/hochheim-hebt-auf-pfrimmpark-clean-up/ Unter dem Motto "Hochheim hebt auf" haben sich auch die Wormser Grünen am Samstag, den 12. März, am... Unter dem Motto "Hochheim hebt auf" haben sich auch die Wormser Grünen am Samstag, den 12. März, am Pfrimmpark Clean-up beteiligt. Gemeinsam mit Ortsvorsteherkandidat Henrik Egli sammelten die Grünen, ausgehend von der Binger Straße, links und rechts der Pfrimm entlang. Bis hinunter ans Ufer konnten die Spuren von nächtlichen Partys, illegalen Müllentsorgungen und angespültem Unrat verfolgt werden.
„Wir müssen mehr tun, um den Pfrimmpark als Naherholungsgebiet zu sichern. Jede Menge Müll ist schon so tief unter Laub und Schlamm vergraben, dass eine Bergung kaum noch möglich ist“, stellt Egli fest.
„Nicht nur verschandelt dieser Unrat unseren Park, auch Tiere und Umwelt werden durch das achtlos weggeworfene Plastik gefährdet.“ Für die Zukunft hofft Egli, dass sich noch mehr Menschen beteiligen, um Hochheim sauber und lebenswert zu halten. „Jeder und Jede von uns kann einen Beitrag leisten, indem man nicht wegschaut, sondern auch unabhängig von Aktionstagen einfach mal etwas Unrat aufhebt und entsorgt.“

Nach 2 Stunden hatten die Grünen einige Säcke Abfall zusammengesammelt. Dank der Let’s Clean-up Europe  des EbWo konnte damit doppelt Gutes erreicht werden. Für jedes Kilo gesammelten Müll spendet die EbWo einen Euro an eine wohltätige Organisation.
 

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Wed, 16 Mar 2022 10:40:00 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/henrik-egli-ist-unser-ortsvorsteherkandidat-fuer-hochheim/ Henrik Egli ist unser Ortsvorsteherkandidat für Hochheim http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/henrik-egli-ist-unser-ortsvorsteherkandidat-fuer-hochheim/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/henrik-egli-ist-unser-ortsvorsteherkandidat-fuer-hochheim/ In einer Wahlversammlung der Hochheimer Grünen wurde am 20. Januar Henrik Egli einstimmig als... In einer Wahlversammlung der Hochheimer Grünen wurde am 20. Januar Henrik Egli einstimmig als Kandidat für das Amt des Ortsvorstehers in Hochheim gewählt. „Mit Henrik Egli schicken wir einen erfahrenen und kompetenten Kommunalpolitiker ins Rennen, der bereits seit zwei Legislaturperioden im Ortsbeirat Hochheim vertreten ist.“, so Carolin Cloos, Vorstandsvorsitzende bei den Wormser Grünen. 

Henrik Egli freut sich, dass er in die Wahlrunde mit einsteigen kann. Mit Hochheim ist er eng verwurzelt. denn dort lebt Egli mit seiner Familie seit 13 Jahren. Der 47 Jahre alte Rechtsanwalt will sich für Hochheim als lebenswerten Stadtteil einsetzen. 

Deshalb ist ein wichtiges Thema für Egli das neue Baugebiet entlang der Nievergoltstraße, welches der Ortsbeirat mit knapper Mehrheit abgesegnet hat. Voraussetzung ist für ihn, dass die vom Ortsbeirat geforderten 25 % an mietpreisgebundenem Wohnraum hier realisiert werden. Auch die neue Gestaltungssatzung, die zurzeit erarbeitet wird, liegt ihm besonders am Herzen.

Für die  Krankenhaustangente sieht er allerdings keine Zukunft. „Unter dem Gesichtspunkt der Flächenversiegelung und Zerstückelung halte ich die Tangente für unverantwortlich.“, meint Egli. Zudem befürchtet er eine Zunahme des motorisierten Individualverkehrs innerhalb des gesamten Stadtgebiets. Die Maßnahme würde auch den kommunalen Haushalt mit einem hohen Millionenbetrag belasten. Gelder, die in der Erneuerung und dem Ausbau der Wormser Schulen und Kindertagesstätten besser investiert wären.

Die neue KiTa am BIZ begrüßt Egli, sieht hier jedoch ein Problem mit der Verkehrsanbindung. „Die Erfahrung zeigt leider, dass viele Eltern ihre Kinder mit dem PKW zur KiTa fahren, selbst wenn die Wege kurz sind. Der geplante KiTa-Standort führt dazu, dass ein großer Teil dieses Verkehrs durch Hochheim geleitet wird. An dieser Stelle braucht es deshalb ein gut durchdachtes Konzept, um auch die Situation am BIZ zu verbessern und den Kindern und Jugendlichen einen sicheren Schulweg zu garantieren.“ 

Henrik Egli möchte sich dafür einsetzen, die Verkehrssituation für Radfahrende in Hochheim attraktiver zu gestalten und die Belastungen für Anwohnende durch Lärm und Abgase zu reduzieren. Grundsätzlich befürwortet er deshalb eine flächendeckende Einführung von Tempo-30-Zonen in Worms. „Hochheim ist hier schon gut aufgestellt, da praktisch im ganzen Ort eine Tempo-30-Begrenzung gilt.  Es braucht aber endlich eine verbindliche rechtliche Grundlage, um die Ausweitung von Tempo-30-Zonen zu erleichtern.“

Den Pfrimmpark schätzt Egli als attraktives Naherholungsgebiet mitten im Herzen von Hochheim. „Für den Pfrimmpark“, so Egli, „will ich nach Lösungen suchen, die ein gutes Miteinander für Alle ermöglichen. Ruhestörungen und Vandalismus müssen wir zukünftig besser in den Griff bekommen.“

„Hochheim ist für mich der attraktivste Wormser Stadtteil“, schmunzelt Egli. „Dabei soll es bleiben! Zu verbessern gibt es aber immer etwas.“

 

 

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Wed, 16 Mar 2022 10:20:00 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/sinnvolles-angebot-der-gesundheitsfoerderung/ Sinnvolles Angebot der Gesundheitsförderung http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/sinnvolles-angebot-der-gesundheitsfoerderung/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/sinnvolles-angebot-der-gesundheitsfoerderung/ Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat angekündigt, dass weitere 18 Grundschulen in... Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat angekündigt, dass weitere 18 Grundschulen in Rheinland-Pfalz am Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkräfte an Grundschulen“ teilnehmen werden. Im Rahmen dieses Modellprojekts werden Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegekräfte in Grundschulen eingesetzt, um Präventionsarbeit zu leisten, aber auch um chronisch kranke Schüler*innen im Schulalltag zu unterstützen und Erste Hilfe zu leisten. In Worms wird seit dem 01.01.2022 eine Fachkraft mit einer halben Stelle an der Staudinger Grundschule eingesetzt.

„Wir begrüßen es sehr, dass mit der Staudinger Grundschule eine Wormser Grundschule für das Modellprojekt ausgewählt wurde“, erklärt Matthias Bihn, Beisitzer im Vorstand der Wormser Grünen, der beruflich Pflegekräfte ausbildet. „Das Projekt ist eine sinnvolle Ergänzung und bietet nicht nur Schüler*innen einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung, sondern entlastet auch Lehrkräfte und ermöglicht ihnen, sich auf ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag zu konzentrieren. Gleichzeitig stellt das Projekt eine gute Werbung für die Pflegeausbildung dar und macht noch einmal deutlich, welche wichtige Rolle das Berufsbild Pflege für die Gesellschaft hat.“

Die Grünen erhoffen sich deshalb, dass das Land aus dem Modellprojekt in den nächsten Jahren ein reguläres Angebot macht und dass die Angebote der Schulgesundheitspflege auch in die jeweiligen Sozialräume der Grundschulen ausstrahlen werden. Damit könne ein nachhaltiger Beitrag zur Public Health geleistet werden.

„Als Wormser Grüne setzen wir uns seit Jahren für multiprofessionelle Teams an Schulen ein. Wir haben zum Beispiel erfolgreich ein flächendeckendes Angebot von Schulsozial in Worms durchgesetzt“, ergänzt David Hilzendegen, stellvertretender Vorsitzender und bildungspolitischer Sprecher der grünen Stadtratsfraktion. „Auch das Modellprojekt werden wir deshalb gerne begleiten und bitten die Verwaltung, regelmäßig in den zuständigen Gremien des Stadtrates über die Fortschritte und die Einbettung des Angebots in den schulischen Alltag zu berichten.“

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Wed, 16 Mar 2022 10:07:26 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/buergerinnen-an-neukonzeptionierung-der-stadtbibliothek-beteiligen/ Bürger*innen an Neukonzeptionierung der Stadtbibliothek beteiligen http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/buergerinnen-an-neukonzeptionierung-der-stadtbibliothek-beteiligen/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/buergerinnen-an-neukonzeptionierung-der-stadtbibliothek-beteiligen/ Am kommenden Dienstag will die Verwaltung im Bildungs- und Schulträgerausschuss des Stadtrates über... Am kommenden Dienstag will die Verwaltung im Bildungs- und Schulträgerausschuss des Stadtrates über ihre Pläne zur Neukonzeptionierung der Stadtbibliothek informieren und legt dem Ausschuss hierzu eine Vorlage zum Projektablauf vor. Die Wormser Grünen vermissen erneut den Aspekt der Bürger*innenbeteiligung. Bisher sei lediglich eine Befragung der Nutzer*innen vorgesehen.

„Nachdem der Stadtrat beschlossen hat, die Stadtbibliothek zu einem Dritten Ort umgestalten zu wollen, liegt dem Ausschuss nun zum ersten Mal ein Fahrplan vor, wie das neue Bibliothekskonzept erarbeitet werden soll. Wir finden es unzureichend, dass die Bürger*innen lediglich über eine Befragung in die Konzeptionierung eingebunden werden sollen“, kommentiert David Hilzendegen, stellvertretender Vorsitzender der grünen Stadtratsfraktion, die Vorlage. Das sei aufgrund der Bedeutung einer Bibliothek für die Stadtgesellschaft zu wenig.

Die Petition zum Erhalt der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek, die von zahlreichen Bürger*innen mitgezeichnet wurde, habe aus Sicht der Grünen deutlich gemacht, dass es ein Interesse der Bürgerschaft an ihrer Bibliothek gebe. Weiterhin sei es naheliegend, die Anliegen der Bürgerschaft in die Planungen einzubeziehen, wenn man ernsthaft das Ziel erreichen wolle, die Bibliothek zu einem attraktiven Ort für die Stadtgesellschaft zu machen.

„Insofern fordern wir, den Beteiligungsaspekt zu stärken und neben den verwaltungsinternen Workshops auch zumindest eine öffentliche Veranstaltung anzubieten, bei dem Interessierte und Nutzer*innen ihre Ideen für ein Bibliothekskonzept einbringen können“, ergänzt Katharina Schmitt, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende der grünen Fraktion. „Ein Dritter Ort ist aus unserer Sicht ein Projekt, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert werden muss. Daher müssen unbedingt auch unsere Beiräte und das Jugendparlament einbezogen werden, schließlich soll der Dritte Ort noch mehr als die bisherige Stadtbibliothek verschiedenste Bevölkerungsgruppen zusammenbringen.“

Die Grünen werden ihre Überlegungen in der Ausschusssitzung einbringen und erhoffen sich eine breite Unterstützung für die Stärkung der Bürger*innenbeteiligung.

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Wed, 16 Mar 2022 10:05:35 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/fortschreibung-sozialraumanalyse/ Fortschreibung Sozialraumanalyse http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/fortschreibung-sozialraumanalyse/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/fortschreibung-sozialraumanalyse/ „Um Stadtpolitik gestalten zu können muss man seine Stadt kennen.“ so Leonhard Schmitt,... Fortschreibung der Sozialraumanalyse auf Antrag der Wormser Stadtratsfraktion Bündnis 90/ die Grünen im Februar 2021


„Um Stadtpolitik gestalten zu können muss man seine Stadt kennen.“ so Leonhard Schmitt, sozialpolitischer Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/die Grünen Worms. „Die Daten der Sozialraumanalyse sind eine notwendige Grundlage, um Sozialpolitik gestalten zu können. Und da hat Worms noch einiges zu tun.“ so Schmitt weiter.

In der Sozialraumanalyse wird auf bereits vorhandene, nicht-personenbezogene Daten zurückgegriffen um eine Statistik über die soziale und demographische Situation in Worms zu erstellen. Das ermöglicht einen umfangreichen Überblick über die soziale Lage der Stadt.
„Wir haben stark unterschiedliche Wohn- und Lebenssituationen innerhalb von Worms. Mit aktuellen Informationen darüber, können wir uns im Stadtrat besser dafür einsetzen, wo zum Beispiel besonders auf ältere Menschen oder Kinder Rücksicht genommen werden muss.“ So Christian Engelke, Mitglied im Stadtrat für Bündnis 90/ die Grünen Worms.

Mit einem Antrag im Stadtrat haben sich die Wormser Grünen dafür eingesetzt, dass die Sozialraumanalyse fortgeschrieben wird. Die Daten der Sozialraumanalyse sind seit 2009 nicht mehr aktualisiert worden. Die Grünen Worms regen an, die Soziale Situation der Stadt öffentlich zu diskutieren und die Sozialraumanalyse in kürzeren regelmäßigen Abständen fortzuschreiben.

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Wed, 16 Mar 2022 10:03:55 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/hochheim-hebt-auf/ Hochheim hebt auf! http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/hochheim-hebt-auf/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/hochheim-hebt-auf/ Täglich begegnet uns auf dem Weg in die Arbeit, zur Schule oder beim Spazierengehen wilder Müll,... Täglich begegnet uns auf dem Weg in die Arbeit, zur Schule oder beim
Spazierengehen wilder Müll, der unser Stadtbild verunglimpft. Vor allem
im Pfrimmpark, unserem schönen Naherholungsgebiet mitten in Hochheim,
belastet die Verschmutzung Umwelt und Natur. Entlang der Pfrimm sammeln
sich immer wieder Plastik und Unrat, die durch Regen und Hochwasser bis
in den Rhein und weiter in die Meere geschwemmt werden.

Für ein gutes Leben in Hochheim möchte ich Sie deshalb dazu ermutigen,
„einfach mal aufzuheben"! Jede*r von uns kann einen Beitrag dazu leisten,
unser Dorf ein Stück schöner zu machen. Der Pfrimmpark liegt mir dabei
besonders am Herzen. Darum möchte ich Sie zum gemeinsamen Clean-up am
Samstag, den 12. März, ab 10 Uhr, einladen. Wir treffen uns am Eingang
Binger Straße. Denken Sie an feste Handschuhe, eine Greifzange, falls
vorhanden, und eventuell auch Gummistiefel für die Reinigung entlang der
Pfrimm.

Mit jedem Kilogramm Abfall, das wir sammeln, können wir darüber hinaus die
Aktion „Let's clean up Europe" des Ebwo unterstützen. Pro Kilo spendet
die Ebwo 1 Euro an eine gemeinnützige Wormser Organisation. Als
Gruppe wollen wir unseren ersammelten Betrag an diesem Tag an den
Naturschutzbund Worms-Wonnegau spenden.
Also machen Sie mit und heben Sie doch einfach mal auf!

Ihr Henrik Egli

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Sat, 12 Mar 2022 10:30:00 +0100
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/dezernent-fuer-stadtentwicklung-zu-besuch-im-arbeitskreis-planen-bauen-und-wohnen/ Dezernent für Stadtentwicklung zu Besuch im Arbeitskreis „Planen Bauen und Wohnen" http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/dezernent-fuer-stadtentwicklung-zu-besuch-im-arbeitskreis-planen-bauen-und-wohnen/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/dezernent-fuer-stadtentwicklung-zu-besuch-im-arbeitskreis-planen-bauen-und-wohnen/ Im Februar fand im Rahmen des Arbeitskreises „Planen, Bauen und Wohnen" von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN... Im Februar fand im Rahmen des Arbeitskreises „Planen, Bauen und Wohnen" von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Worms ein kompetenter und fachlicher Austausch mit Stadtentwicklungsdezernenten Timo Horst zur weiteren Entwicklung des Domquartiers statt. Timo Horst und die Grünen sind sich einig: Das Andreasquartier muss nicht zwingend verkauft werden, sondern soll im Eigentum der Stadt verbleiben. Die Wormser Grünen regen außerdem an, den Neumarkt experimentell mit anderen Nutzungen zu bespielen.

Beteiligungsformate stehen bei den Wormser Grünen an erster Stelle. So ist es auch Ziel des Grünen Arbeitskreises „Planen, Bauen und Wohnen", mit Interessierten über die Zukunft der Stadt ins Gespräch zu kommen. Besonders erfreut waren die Grünen daher über das Angebot des Dezernenten für Stadtentwicklung, Timo Horst, sich zur Zukunft des Domquartiers auszutauschen. Das Domquartier wurde im September in das Bund-Länder-Programm "Wachstum und nachhaltige Entwicklung" aufgenommen. Die Stadt erhält in den kommenden Jahren Fördermittel, um das touristische und kulturelle Zentrum städtebaulich aufzuwerten. Diese erfreuliche Nachricht ist gleichzeitig Anlass für viele Fragen: In welche Projekte fließen die Fördergelder? Welche Beteiligungsmöglichkeiten wird es für Stadtpolitik, Bürger*innen und potenzielle Investoren*innen geben? Wie wird Worms seinen Aufgaben als SchUM-Weltkulturerbestadt gerecht?

In vielen Details der erfolgreichen Wormser Bewerbung für das Bund-Länder-Programm finden sich die Grünen politisch wieder: Die innerstädtische Zukunft geht in Richtung Stadtgrün, Rad, ÖPNV, Fußwege und attraktive Stadtplätze. Besonderes Augenmerk legt der Arbeitskreis „Planen, Bauen und Wohnen" dabei auf den Neumarkt, ein Filetstück, das sich derzeit unter Wert darstellt. Wenn Andreasstraße und Stephansgasse verkehrsberuhigt werden, wie es Mobilitäts- und Tourismuskonzept vorsehen, muss der Neumarkt nicht für das Parken genutzt werden, so die Sicht der Grünen. Ihr Vorschlag: Den Neumarkt als Experimentierfeld bespielen und diese zentrale Fläche für einen begrenzten Zeitraum für andere Erlebnisse verfügbar machen. „Die Möglichkeiten sind vielfältig. Der Neumarkt wird für einen Tag zum Café oder zur Vinothek mit Blick auf dem Dom, zum Spielplatz oder zur attraktiven Grünfläche. Außerdem könnte über die historische Gestaltung und Nutzung des Ortes informiert werden.", so Katharina Schmitt von der Stadtratsfraktion der Wormser Grünen. 

Dem Blick in die Vergangenheit muss vor allem auch der Blick in die Zukunft folgen: Denn ein weiteres grünes Thema ist der nachhaltige Einfluss demokratischer Gremien und der Bürger*innen auf die Stadtentwicklung. Ein wichtiger Bestandteil beim Domquartier ist deshalb auch die Bürgerbeteiligung im Rahmen der Städtebauförderung, so Horst.

Auch die Frage, wem städtische Flächen zukünftig gehören werden, fand beim Dezernenten Timo Horst offene Ohren. Eine Konzeptvergabe, wie für das Andreasquartier beschlossen, heißt nicht zwingend Verkauf. Die von den Grünen favorisierte Vergabe als Erbpacht hat über Parteigrenzen hinweg Zustimmung. Am Ende entscheidet der Rat - solche Entscheidungen werden gut und tragfähig, wenn die Kommunikation zwischen Bürger*innen, Stadtspitze und Gremien schon lange vorher offen und transparent gepflegt wird. Auch bei diesem Thema herrschte große Übereinstimmung.

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Thu, 03 Mar 2022 12:43:00 +0100