Die Wormser Grünen http://www.gruene-worms.de Bündnis 90/ Die Grünen - Stadtverband Worms http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/-c89e145abd/ Endlich eine verbindliche Planung in Sachen Kinderbetreuung in Rheindürkheim http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/-c89e145abd/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/-c89e145abd/ Grüne wünscht sich klare Aussagen und Sicherheit in Sachen Betreuung für Eltern und ihren... Grüne wünscht sich klare Aussagen und Sicherheit in Sachen Betreuung für Eltern und ihren Nachwuchs

Hin und her gehen die Planungen in Sachen Kinderbetreuung im nördlichen Stadtteil Rheindürkheim – und das nicht erst seit gestern. Es fehlen Betreuungsplätze hinten und vorne.
Große Hoffnungen weckte der Plan, in Zusammenarbeit mit einem privaten Investor eine zweite Kita (neben der teilweise gesperrten Kita in der Schürmannstraße) zeitnah zu errichten. Hohe Kosten und nicht erfüllbare Auflagen machten diesen Hoffnungsschimmer zunichte. Der grüne Vorschlag, eine Einrichtung nach dem Bielefelder Modell, wie derzeit auf dem Wormser Fischmarkt geplant und auch berechnet, fand offensichtlich nicht den gewünschten Anklang bei den Planern.

Die jüngste Planung, das Gebäude in der Schürmannstraße zu renovieren und zu erweitern, wurde unlängst auch wieder verworfen (siehe Protokoll der öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 26.08.2020). Stattdessen wird nun „ernsthaft“ ein neuer Standort in der Dammstraße mit 8 Gruppen geprüft. Quo vadis - fragt man sich nun.

Wohin geht der Weg in Rheindürkheim und vor allem, WANN beginnt er endlich? Dass der Bedarf da ist, ist unbestritten. 8 Gruppen werden gebraucht und das geplante Baugebiet im Gleisdreieck wird diesen Bedarf noch steigern.

Für die Eltern geht es hier teilweise auch um die Sicherung ihrer Jobs, d.h. ihrer Existenzen. „Was sollen wir den Eltern sagen, wenn sie nach einer Perspektive fragen“ – die Ortsbeiräte wünschen sich gerne eine Planung mit Hand und Fuß. Dies war eine Essenz der letzten Sitzung.
Claudia Wahlig als Mutter dreier Kinder kann die Sorgen sehr gut verstehen. Deshalb wünscht sie sich, dass bei der nächsten Sitzung des Rheindürkheimer Ortsbeirats der zuständige Baudezernent anwesend ist und diesem sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Planungen nebst Zeitplan vorstellt.

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Thu, 10 Sep 2020 22:13:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/adfc_fahrradklimatest_gestartet_jetzt_teilnehmen/ ADFC Fahrradklimatest - Jetzt das Wormser Radklima bewerten! http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/adfc_fahrradklimatest_gestartet_jetzt_teilnehmen/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/adfc_fahrradklimatest_gestartet_jetzt_teilnehmen/ Und wie ist Radfahren in Worms? Diese Frage stellt der ADFC. Im Jahr 2018 hat es für unsere Stadt... Und wie ist Radfahren in Worms?

Diese Frage stellt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club. Im Jahr 2018 hat es für unsere Stadt leider nur für die Schulnote 4,1 (ausreichend) gereicht. Besonders negativ bewerteten die Wormser*innen die Falschparkerkontrollen auf Radwegen, die Werbung für das Radfahren und die Fahrradförderung. 

Noch bis zum 30.11. kann die Situation für Radfahrende in Worms im ADFC-Fahrradklima-Test 2020 bewertet werden. Jede einzelne Teilnahme zählt!

So haben Du und alle anderen "Alltagsexpert*innen" die Chance, Politik und Verwaltung wichtiges Feedback zur Situation vor Ort zu geben

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Tue, 08 Sep 2020 21:35:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/gruener_arbeitskreis_will_radverkehr_in_worms_staerken/ Grüner Arbeitskreis will Radverkehr in Worms stärken http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/gruener_arbeitskreis_will_radverkehr_in_worms_staerken/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/gruener_arbeitskreis_will_radverkehr_in_worms_staerken/ Damit der Fahrradanteil von 25 Prozent am Verkehr keine Wunschvorstellung bleibt, wollen sich Grüne... Damit der Fahrradanteil von 25 Prozent am Verkehr keine Wunschvorstellung bleibt, wollen sich Grüne regelmäßig zum Arbeitskreis Rad treffen.

Vor der Geschäftsstelle der Grünen in der Koehlstraße ist ganz schön was los. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, hier entsteht ein neuer Fahrradfuhrpark. Vorstandsvorsitzende Bettina Penk-Schütt ist die Erste, die sich mit dem Rad an parkenden Autos vorbeischlängelt. Bald darauf trudeln auch Landtagskandidatin Katharina Schmitt, AK-Mitinitiatorin Sylvia Vogel und ADFC-Vorsitzender Günter Niederhöfer ein.

Tatsächlich stehen die Fahrräder hier nicht nur vor der Tür, auch in der Geschäftsstelle dreht sich heute alles um das beliebte Fortbewegungsmittel. Denn für den neuen „Arbeitskreis Rad“ der Grünen steht nach der Sternfahrt von Monsheim über Pfeddersheim nach Worms am vergangenen Wochenende die zweite Auftaktveranstaltung an: Weil die Menschen vor Ort am besten wissen, wo in Sachen Fahrradmobilität der Schuh drückt, erzählt Landtagskandidatin Katharina Schmitt, möchten die Grünen über den Arbeitskreis Rad mit Bürgern in Kontakt treten, mit ihnen diskutieren und Interessengebiete zur Weiterarbeit abklopfen.

Wie steht es um die Radwegeprojekte?

Aber erst einmal müssen alle kommunalpolitisch auf den neusten Stand gebracht werden. Ganz unkompliziert ist die Sache nämlich nicht – wer nicht ständig hinterher ist, seinen Wissensstand zu aktualisieren, dem entgeht schnell etwas, während die Planungen für die einzelnen Radwegeprojekte voranschreiten. Wie weit die jeweils gediehen sind, wo es an der einen oder der anderen Stelle vielleicht noch etwas hakt, das erklärt Fraktionssprecher Richard Grünewald.

Der Pfrimmtalradweg, die Nord-Süd-Route über Rheindürkheim, der Radweg von Abenheim nach Herrnsheim, die Verbindung durchs Eisbachtal von Heppenheim über Wiesoppenheim und Horchheim bis in die Südstadt, der Radschnellweg nach Ludwigshafen, von dem zwar nur ein kleiner Teil auf Wormser Gebiet liegt, der aber für Berufspendler durchaus bedeutsam ist – bei all diesen Wegen gibt es Varianten, Möglichkeiten und Besonderheiten. „Die gute Nachricht ist, dass sich Routen herauskristallisiert haben“, sagt der Fraktionssprecher.

Ziel: 25 Prozent Radverkehr

Und mit diesen möchte man in Worms einen Anteil von 25 Prozent Radverkehr erreichen. Ein Viertel im Mobilitätsmix mit Fußgängern, ÖPNV und motorisiertem Verkehr. Keine leichte Aufgabe, aber der Fraktionssprecher ist zuversichtlich, hat in den vergangenen Jahren große Veränderungen im Denken gesehen – in der Bevölkerung, bei Stadtplanern, in der Politik. Außerdem: „Vor 50 Jahren wurden Fußgängerzonen diskutiert. Auch die waren damals zunächst unvorstellbar“, erzählt er. Jetzt gebe es eben eine andere Umbruchsituation – und Fahrradstraßen, 2018 noch „ein ganz heißes Eisen“, werden längst nicht mehr belächelt.

Dass Lösungen für einen echten Radverkehr angenommen werden, da ist sich der Fraktionssprecher sicher. Auch ADFC-Vorsitzender Günter Niederhöfer weiß: „Radwege müssen sicher und komfortabel sein, dann werden sie auch genutzt.“ Grünewald bestätigt: In Karlsruhe sei man im Mobilitätsmix schon heute bei 26 Prozent. Es seien eben Kleinigkeiten, die dem Radfahrer signalisieren, dass er willkommen ist. Haltegriffe an Ampeln wie in Mainz, das Schild an einem Radweg im Dänemark-Urlaub, auf dem stand: Tak for cykling – Danke fürs Radfahren.

Ein dicker Stapel mit Vorschlägen ist das Ergebnis

Wie sorgt man für mehr Sicherheit für Radfahrer im Kreisverkehr? Braucht es die vielen Parkplätze für Autos in der Innenstadt? Wie lässt sich dafür sorgen, dass Radwege regelmäßig gereinigt werden? All diese Fragen werden bei der Auftaktveranstaltung des AK Rad aufgeworfen – Grüne und Gäste diskutieren so angeregt, dass Katharina Schmitt am Ende des Abends noch immer einen dicken Stapel Kärtchen mit Vorschlägen in der Hand hält. Kleine Hausaufgabe also für die Macher des Arbeitskreises: Bestandsaufnahme. Was sind die Ideen, was brennt den Bürgern in Sachen Fahrrad noch unter den Nägeln? Nach dem Treffen steht nämlich für alle fest: Der Arbeitskreis möchte sich wieder treffen. Beim nächsten Mal soll es darum gehen, Kleingruppen zu bilden, die sich verschiedenen Themen widmen – und darum, einen regelmäßigen Rhythmus für die Treffen auszuloten. Damit es vorangeht – und auch in Worms irgendwann Schilder den Straßenrand zieren, auf denen steht: „Danke fürs Radfahren“. Und dazu sind alle Wormser eingeladen, denen der Radverkehr am Herzen liegt.

 

Marina Held, Wormser Zeitung (6.9.2020)

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Tue, 08 Sep 2020 10:36:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/besserer_busverkehr_durch_kommunale_anbieter/ Besserer Busverkehr durch kommunale Anbieter? http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/besserer_busverkehr_durch_kommunale_anbieter/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/besserer_busverkehr_durch_kommunale_anbieter/ Grüne regen Strukturdebatte an 2024 steht die Neuausschreibung des Wormser Busverkehrs an.... Grüne regen Strukturdebatte an

2024 steht die Neuausschreibung des Wormser Busverkehrs an. Deshalb ist jetzt genau die richtige Zeit, um strukturelle Fragen zu erörtern.

Öffentliche Personenbeförderung ist eines der ganz zentralen Schlüsselthemen zukunftsfähiger Mobilität in Stadt und Umland. Politische Kernthemen wie Klimaschutz, gerechte Mobilität, Barrierefreiheit verdichten sich hier beispielhaft ins Konkrete. Um so unbefriedigender ist die Situation derzeit für kommunale Mandatsträger*innen: Sie wissen als erste, wo Verbesserungen nötig sind, werden aber als letzte gehört. Der ehemalige Fahrgastbeirat hat Ordner voll Anregungen und Beschwerden, aber selbst wenn es ihn noch gäbe, sind die Wege über Rat-Verwaltung-VRN-Busunternehmen viel zu lang, um in absehbarer Zeit etwas zu erreichen. Finanziell wie rechtlich ist die derzeitige Konstruktion für Bürger*innen und Buskunden unübersichtlich. So wie es ist, kann es also nicht bleiben.

Daher wollen wir, dass die Verwaltung Alternativen zur Neuvergabe prüft - und damit mögliche Rahmenbedingungen für eine Neuorganisation, bei der Kommunalpolitik einen direkteren Draht zur Umsetzung hat, zum Beispiel durch öffentliches Unternehmen/Eigenbetrieb, städtische Tochter/AöR oder in Kooperation mit anderen Kommunen bzw dem Landkreis als Zweckverband. Wichtig wäre, dass die Anliegen der Bürgerschaft direkt in Gesellschafterausschüssen/Aufsichtsräten o.ä. vertreten wären.

Damit könnten auch die Interessen der Fahrgäste - aber natürlich auch z.B. die der Busfahrer*innen - schneller und effektiver zusammengebracht und berücksichtigt werden. Politik könnte in diesem wichtigen Bereich endlich ihre Aufgabe wahrnehmen, Mobilität von morgen mitzugestalten.

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Tue, 01 Sep 2020 16:37:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/katharina_schmitt_auf_platz_15_der_gruenen_landtagsliste_gewaehlt/ Katharina Schmitt auf Platz 15 der grünen Landtagsliste gewählt http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/katharina_schmitt_auf_platz_15_der_gruenen_landtagsliste_gewaehlt/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/katharina_schmitt_auf_platz_15_der_gruenen_landtagsliste_gewaehlt/ Kulturelle Bildung und Bürgerbeteiligung sind Voraussetzung für eine starke Demokratie Die Wormser... Kulturelle Bildung und Bürgerbeteiligung sind Voraussetzung für eine starke Demokratie

Die Wormser Grünen-Politikerin Katharina Schmitt wurde am Wochenende beim Parteitag der rheinland-pfälzischen Grünen in Idar-Oberstein auf Platz 15 der Landesliste für die Landtagswahl am 14. März 2021 gewählt. Damit ist zum ersten Mal eine Kandidatin der Wormser Grünen auf einen aussichtsreichen Listenplatz für den Landtag gewählt worden. Schmitt ist seit 2014 Mitglied des Wormser Stadtrates und dort stellvertretende Vorsitzende der grünen Fraktion und Sprecherin für Beteiligung und Transparenz.

In ihrer Vorstellungsrede vor den rund 200 Delegierten betonte Schmitt den Wert von kultureller Bildung und besserer Teilhabemöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger für die Demokratie: „Politik bedeutet zuallererst Teilhabe: eine Brücke zu schaffen zwischen Menschen und Welten, zwischen bekannten Akteuren und denen, die nicht glauben, dass das alles was mit ihnen zu tun hat. Denn auch Politik gehört im kulturellen Sinne zu den wunderbaren Dingen, die Menschen selbst gestalten. Es geht um Kommunikation und um Regeln des Redens und des Zuhörens. Es geht darum, über unsere Gesellschaft und die Welt nachzudenken, zu hinterfragen und zu reflektieren als Beitrag für unsere lebendige Demokratie. 

Als Cellistin und Musiklehrerin sprach sich Schmitt für eine höhere und vielfältigere Kulturförderung im Land aus. „Kultur ist ein Gemeingut, auf das alle ein Recht haben und es ist Bringschuld staatlicher Förderung, dafür Räume zu schaffen. Ich möchte mich im Landtag für ein Kulturfördergesetz einsetzen, das unter breiter Beteiligung von Kulturschaffenden ausgearbeitet wird und transparente und nachvollziehbare Förderkriterien schafft. In Rheinland-Pfalz mit seinem großen kulturellen Erbe, in unseren kleinen und großen Theatern, in Konzertsälen, Programm-Kinos, Museen, Bibliotheken, bei Straßenmusik, Bands, Orchestern und Chören, Opernhäusern und Kulturkneipen, da hören wir denen zu, die sonst wenig durchdringen, da wechseln wir die Perspektive und die Richtung unserer Gedanken, da sehen wir Zukunft.“

Als weiteren inhaltlichen Schwerpunkt für ihre Kandidatur nannte Schmitt die Überschuldung der kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz. „Als Kommunalpolitikerin einer hochverschuldeten kreisfreien Stadt sehe ich ständig, wie schwer es ist, die vielen wichtigen Dinge der öffentlichen Daseinsvorsorge zu finanzieren. Wir brauchen unbedingt eine Lösung der Altschuldenproblematik, um vor Ort Spielraum für wichtige Investitionen wie Radwege, neue Kitas und Schulsanierungen zu schaffen.“

Die Vorsitzende der Wormser Grünen Bettina Penk-Schütt freut sich über die Wahl Schmitts und betont die Bedeutung der kommenden Landtagswahl. „Bei der Landtagswahl 2021 werden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Wir erleben derzeit nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch den dritten Dürresommer in Folge. Wir Grüne regieren unser Bundesland seit fast zehn Jahren sehr erfolgreich und übernehmen Verantwortung für ein gutes und nachhaltiges Zusammenleben. Wir stehen mit aller unserer Kraft und Überzeugung hinter unserer Kandidatin und möchten mit Katharina die erfolgreiche Regierungsarbeit auf Landesebene auch in den kommenden Jahren noch wormsnaher mitgestalten.“

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Tue, 25 Aug 2020 21:41:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/was_kommt_nach_kaufhof/ Was kommt nach Kaufhof? http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/was_kommt_nach_kaufhof/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/was_kommt_nach_kaufhof/ Mix aus Volkshochschule, Bibliothek und vielem mehr denkbar Das Traditionsgeschäft Kaufhof in...

Mix aus Volkshochschule, Bibliothek und vielem mehr denkbar

Das Traditionsgeschäft Kaufhof in Worms macht dicht, daran ist nicht mehr zu rütteln. Zum Ende Oktober schließ das Kaufhaus in zentraler Lage seine Pforten. Nun sind neue Ideen gefragt, welche Nutzung Aussicht auf Erfolg hat und was tatsächlich funktionieren könnte, nachdem die 100-jährige Ära der Kaufhäuser zu Ende ist, die 1893 mit Harrods in London begann und 1912 mit den Galeries Lafayette in Paris frühe Höhepunkte erreichte.

Frequenzbringer und erste Anlaufstelle

Festzuhalten bleibt, dass der Kaufhof wichtige Funktionen für die Einkaufsstadt Worms erfüllte: Er war sog. 'Ankermieter' unter dessen Fittichen weitere kleinere Läden existieren konnten. Als Frequenzbringer und erste Anlaufstelle zog er Kunden in die City, die nicht nur dort, sondern auch in umliegenden Geschäften Waren und Dienstleistungen nachfragten. Als zentraler Bezugspunkt belebte er die Innenstadt und sorgte für Betrieb in der Fußgängerzone.

Diese positiven Effekte für die City sollte auch eine nachfolgenden Nutzung der insgesamt 11.000 m² großen Immobilie bieten können. Wie aber könnte das gelingen?
Ein Blick in andere Städte im In- und Ausland kann helfen, erfolgreiche Beispiele zu entdecken, denn vor ähnlichen Aufgaben standen schon viele Kommunen.

Mix aus vielfältigen Lernangeboten

Von Würzburg bis Mannheim in Deutschland und von Amsterdam in den Niederlanden bis Aarhus in Dänemark findet man erfolgreiche Nutzungskonzepte, die in zentralen Quartieren eine spannende Mischung von Angeboten bieten, die Städte beleben, Menschen zusammenbringen und BürgerInnen Chancen zum Weiterkommen bereit halten. Kombiniert werden dort Lernangebote von Volkshochschulen und Bibliotheken mit Bürgerservice und loftartigen Arbeitsplätzen für Jungunternehmer, sog. Co-Working-Spaces. Dazu gibt es innen und außen Cafés, manchmal kleine Läden für regionale Produzenten oder Gastronomie auf dem Dach des Gebäudes mit spannenden Ausblicken über die Stadt.

Von erfolgreichen Städten lernen

Oft bilden sehr moderne Büchereien den Kern des Angebotes. Diese sind jedoch alles andere als staubige Lesestuben, sondern coole und gemütliche Orte, die als ein Art öffentliches Wohnzimmer zum Verweilen einladen. Neben Büchern gibt es freies W-LAN, Spiele, Computerterminals oder auch 3-D-Drucker an denen man eigene Entwürfe ausdrucken kann. In Würzburg kann dieses Angebot seit 2019 von 7 - 22 Uhr mit einem digitalen Ausweis genutzt werden. So würden bis in den Abend Menschen in die City gelockt.

Handlungsbedarf

In Worms ist die Volkshochschule derzeit in der Neusatz-Grundschule an der Schönauer Straße zu Gast, muss aber dort über kurz oder lang räumen, da die Klassenzimmer für die Schule gebraucht werden. Auch die Jugendmusikschule ist nach der Schließung ihres historischen Domizils aufgrund mangelnden Brandschutzes derzeit heimatlos und auf X Standorte verstreut. In der städtischen Bibliothek sind ganze Säle geschlossen, weil sie nicht mehr aktuellen Vorschriften entsprechen. Überall muss ohnehin Geld investiert werden. Es ließen sich also mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn alle diese Angebote in einem neuen gemeinsamem Zuhause in zentraler Lage gebündelt werden könnten.

Angebote ziehen Publikum

Wie auch immer der perfekte Mix verschiedener Einrichtungen mitten in der Stadt aussehen könnte, so liegt doch auf der Hand, dass sie alle jede Menge Publikum anziehen würden und so die Stütze der City sein könnten, die früher einmal Kaufhäuser waren.

Jetzt ist die Zeit, darüber nachzudenken, zu diskutieren und für Worms maßgeschneiderte Ideen zu entwickeln.

 

für die Grüne Stadtratsfraktion
Richard Grünewald, Vorsitzender

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Mon, 03 Aug 2020 09:29:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/landtagswahl_wormser_gruene_schicken_katharina_schmitt_ins_rennen/ Landtagswahl: Wormser Grüne schicken Katharina Schmitt ins Rennen http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/landtagswahl_wormser_gruene_schicken_katharina_schmitt_ins_rennen/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/landtagswahl_wormser_gruene_schicken_katharina_schmitt_ins_rennen/ Weinberge und Wind, Sonne und Sonnenblumen: In ungewöhnlichem Rahmen wählten die Wormser Grünen mit... Weinberge und Wind, Sonne und Sonnenblumen: In ungewöhnlichem Rahmen wählten die Wormser Grünen mit großer Geschlossenheit Katharina Schmitt zur Direktkandidatin für die Landtagswahl. Coronagerecht im Freien rief Schmitt, derzeit stellvertretende Vorsitzende der Stadtratsfraktion, zu lebendiger demokratischer Beteiligung auf und beschrieb Grüne Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Transparenz, Bildungsgerechtigkeit, umweltverträgliche und sozialverträgliche Mobilität. "Wir Grünen haben hier eine große Chance, auch landespolitisch noch aktiver zu werden", so Schmitt, die auch im Vorstand der Grünen kommunalpolitischen Vereinigung und im Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Kultur und Medien mitarbeitet. Für den Wahlkampf versprach sie "231 Tage mit vollem Einsatz und ständigem Dialog". Unterstützung gab es auch von Pia Schellhammer, MdL, die eigens als Versammlungsleiterin angereist war und von David Hilzendegen, der zum B-Kandidaten gewählt wurde.

Gleichzeitig zeigten sich die Wormser Grünen als aktive und vorausdenkende Teamplayer mit gleich mehreren hochengagierten Interessierten für den ebenfalls anstehenden Bundestagswahlkampf. Hier machte Christian Engelke, Geschäftsführer der Stadtratsfraktion, das Rennen und erhielt das Votum für seine Bewerbung. Weiter konnten mit Monika Theiß und Matthias Bihn zwei Vorstandsmitglieder nachgewählt werden.

 

Mehr zu lesen gibt es hier: https://www.wormser-zeitung.de/lokales/worms/nachrichten-worms/wormser-grune-nominieren-direktkandidatin_22011211

 

und hier: https://nibelungen-kurier.de/katharina-schmitt-kandidiert-fuer-landtag-2/

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Fri, 31 Jul 2020 17:41:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/der_lange_weg_zum_radweg/ Der lange Weg zum Radweg http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/der_lange_weg_zum_radweg/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/der_lange_weg_zum_radweg/ Bürgerbeiteiligung und Befahrung Schon lange warten viele Menschen in Worms auf sichere und... Bürgerbeiteiligung und Befahrung

Schon lange warten viele Menschen in Worms auf sichere und komfortable Radwege. Auch wenn noch immer keine Bagger rollen, tut sich mittlerweile doch vieles in der Vorbereitung und davon wollen wir berichten.

Grüne Impulse

Wir haben viele Weichen für die Verkehrswende gestellt:

  • eBike-Tage (2016-2019)
  • Radschnellwege für Worms (2017)
  • Erhalt Bahnübergang Pfiffligheim (2017)
  • 25% Radverkehr als Ziel (unser Antrag 2018)
  • Fahrradstraße Landgrafenstraße (2018)
  • 100.000 € für Radverkehr 2019
  • 1 Million für Radwege 2020

Alle unsere Vorschläge sind in das künftige Wormser Radwegenetz eingeflossen, das der Bauausschuss am 4.3.20 beschlossen hat. Ihr findet es hier im Bürgerservice.

In Planung sind Radrouten von den Vororten in die Stadt: durch das Eisbachtal, Pfrimmtal, von Abenheim über Herrnsheim sowie von Rheindürkheim und nach Ludwigshafen.


Befahrung gemeinsam mit Verbänden

Seit Mai befahren wir mit Baufachleuten, Politik, Umwelt- und Verkehrsverbänden gemeinsam diese Hauptradwege, machen Gefahrenstellen aus und arbeiten an zukunftsfähigen Lösungen. Meine Erfahrung: Da bewegt sich wirklich was in den Köpfen.

Start am Pfrimmtal-Radweg

Im August sollen die Arbeiten am Pfrimmtal-Radweg westlich von Pfeddersheim beginnen, Planungen sind fertig, Genehmigungen liegen vor, aber:

ADD blockiert

Die Aufsichtsbehörde ADD legt sich quer und meint, Radwege seien 'nice to have' und nicht notwendig.
Nicht verstanden hat man dort, dass Radwege ein Baustein im Kampf für unser Klima und eine lebenswerte Stadt sind. Eine wichtigere Aufgabe als Klimaschutz aber gibt es nicht!
Wie man gegenüber der ADD argumentieren kann, haben wir auch unserem OB vorgeschlagen. Er spricht nächste Woche mit der ADD, dann werden wir sehen.


2021 Eisbachtal-Radweg?

Es zeigt sich, dass die Herrichtung des Radweges von Wiesoppenheim über Horchheim/Weinsheim nach Worms an zügigsten gelingen könnte. Wir hoffen, dass wir diesen für 2021 beschließen und in den städtischen Haushalt hieven können.


Sofortmaßnahmen:
protected bike lane?

Viele kleine Schritte sollen noch dieses Jahr angegangen werden. Wir unterstützen die Idee der städt. Bauabteilung, in der Unterführung Speyrer Straße den Radstreifen mit schützenden Kunststoffelementen von der Fahrbahn abzutrennen und so für mehr Sicherheit zu sorgen.
Das könnte die erste Wormser protected bike lane / geschützter Fahrradstreifen werden!


Bürgerbeteiligung

Diese Woche startete die Bürgerbeteiligung zum großen Rahmen der Wormser Verkehrswende, dem sog. Mobilitätskonzept. 3.800 repräsentativ ausgewählte Wormserinnen und Wormser können online und klassisch ihre Einschätzungen und Vorschläge abgeben.
Auch die Verbände wie ADFC und BUND werden dabei gehört, das war uns wichtig.
Neben Radverkehr geht es dabei um zentrale Fragen wie flächendeckendes Tempo 30, verkehrsberuhigte Innenstadt und besseren ÖPNV.

Ihr seht also, dass derzeit viel in der Vorbereitung passiert. Daher dürfen wir hoffen, dass wir möglichst bald die ersten neuen Radweg-Kilometer einweihen und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können!

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Tue, 14 Jul 2020 10:39:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/gemeinsame_pressemitteilung_buendnis_90_die_gruenen_worms_klinikum_worms_kilometergeld_fuers_klinikum/ Gemeinsame Pressemitteilung: Bündnis 90 / Die Grünen Worms & Klinikum Worms: Kilometergeld fürs Klinikum http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/gemeinsame_pressemitteilung_buendnis_90_die_gruenen_worms_klinikum_worms_kilometergeld_fuers_klinikum/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/gemeinsame_pressemitteilung_buendnis_90_die_gruenen_worms_klinikum_worms_kilometergeld_fuers_klinikum/ Crowdfundingaktion sammelt 1.030 Euro für Wormser Kinderklinik Unter dem Motto „RennfürsKlinikum“... Crowdfundingaktion sammelt 1.030 Euro für Wormser Kinderklinik

Unter dem Motto „RennfürsKlinikum“ haben rund 30 engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer insgesamt 1.030 Euro zugunsten der Kinderklinik des Wormser Klinikums „ersportelt“.

Nun hat der Initiator der Aktion, Dr. Patrick Obenauer, den Spendenbetrag an Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner übergeben. Für Obenauer, der seine Facharztausbildung in der Kinder- und Jugendmedizin damals unter Kinderklinikchefarzt Prof. Dr. Heino Skopnik absolviert hat und zudem Aufsichtsratsmitglied des Klinikums ist, war es eine Herzensangelegenheit, das Krankenhaus gerade in diesen Zeiten zu unterstützen. „Gemeinsamer Sport ist in den vergangenen Wochen aufgrund der geltenden Abstandsregelungen bekanntermaßen nicht möglich gewesen. Mit unserer Aktion wollten wir zeigen, dass jeder auch in dieser ganz besonderen Situation etwas für andere tun kann.“

Vom 30 Mai bis 21. Juni konnte sich jeder der wollte sportlich für das Klinikum betätigen. Es war dabei ganz egal ob gejoggt, gewalkt, Rad gefahren oder spazieren gegangen wurde. Auch die Distanz und Höhe der Spende pro Kilometer haben die Teilnehmer selbst gewählt. „Uns war wichtig möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, etwas Gutes zu tun. Deswegen haben wir bewusst keine Vorgaben gemacht“, so Obenauer.

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Fri, 10 Jul 2020 13:14:00 +0200
http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/summer_in_worms_wer_profitiert/ Summer in Worms - wer profitiert? http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/summer_in_worms_wer_profitiert/ http://www.gruene-worms.de/news-detail/article/summer_in_worms_wer_profitiert/ Grüne fordern: Groko muss Auftragsvergabe an Ratsmitglieder offenlegen Wir möchten die Zuständigen... Grüne fordern: Groko muss Auftragsvergabe an Ratsmitglieder offenlegen

 

Am 7.07.2020 wurde in einer Pressemitteilung das Konzept "Summer in Worms" der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Verantwortlichen der Stadt trat dabei auch der CDU-Stadtrat Benedict Schulz auf. Hier allerdings nicht in seiner Funktion als Mitglied des Stadtrates sondern als Mitglied der Kreativ-Agentur "müllermayerschulz".

Wir möchten die Zuständigen von CDU und SPD bitten, vollumfänglich den Auftragsvergabeprozess und die Mittelverwendung offenzulegen, da es delikat ist, wenn Stadträte über Gelder mitentscheiden, die ihnen später als Auftragnehmer zugutekommen.

30.000 Euro zur Tourismusförderung - wie wird das Geld verwendet?

Wir freuen uns, wenn junge, innovative Startups von der Stadt durch Aufträge unterstützt werden. Es ist unser gemeinsames Ziel den Tourismus in Worms zu fördern und möglichst viele Besucher in unserer großartigen und schönen Stadt zu empfangen. Die Auftragsvergabe an Ratsmitglieder ist jedoch ein heikles Thema. In der Stadtratssitzung am 25.05.2020 wurde auf CDU-Antrag die Bereitstellung von 30.000 € zur Tourismusförderung beschlossen - auch mit der Stimme von Herrn Schulz. Wir fordern daher die Wormser Groko auf, offenzulegen, welche Summen an die Agentur müllermayerschulz, Herrn Schulz oder sein Umfeld geflossen sind. Eine Internetseite oder aussagekräftige Social-Media Portale der Agentur waren leider nicht auffindbar. Wir fordern daher von der zuständigen CDU- Dezernentin Frau Graen, darzulegen, nach welchen Kriterien die Agentur Ihres Parteikollegen ausgewählt wurde.

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Thu, 09 Jul 2020 19:27:00 +0200