Unterstützung der Jugendarbeit in der Innenstadt

Wormser Grüne fordern Weiterentwicklung des Konzepts Jugendarbeit

Die Situation im neu eröffneten Jugendtreff in der Judengasse ist nach Ansicht der Wormser Grünen nicht zufriedenstellend. „Wir haben Verständnis für die Personalprobleme des Diakonischen Werks und die damit verbundenen Schließungen und wünschen dem Träger viel Erfolg bei der Personalsuche“, erklärt David Hilzendegen, stellvertretender Vorsitzender der grünen Stadtratsfraktion. Dennoch könne das Thema Jugendtreff und Jugendsozialarbeit in der Innenstadt nicht isoliert betrachtet werden. „Seit Beschluss des aktuellen Konzepts Jugendarbeit im November 2016 ist viel Zeit vergangen. Insbesondere haben wir zwischenzeitlich eine Pandemie durchlebt, die alle Kinder und Jugendlichen vor immense Herausforderungen gestellt und harte Einschnitte erfordert hat.“

 

Schulschließungen, Kontaktbeschränkungen und der Wegfall von Freizeitangeboten über mehr als zwei Jahre seien ganz selbstverständlich nun für eine verstärkte Nachfrage verantwortlich. Gleichzeitig müsse man sich darauf einstellen, dass die Bewältigung der Pandemiefolgen noch Jahre in Anspruch nähme. „Gerade im Bereich der Innenstadt sind wir mit mehreren Problemen konfrontiert. Hier sind Freizeitangebote ohnehin schon selten“, erläutert Christian Engelke, Mitglied im Stadtrat und im Innenstadtausschuss. „Hier wachsen viele Kinder in Armut auf, es leben durchschnittlich mehr Personen in kleineren Wohnungen als in den Stadtteilen und es gibt weniger Grünflächen, Spiel- und Bolzplätze. Gleichzeitig gibt es für den Bereich der so genannten Innenstadt, der immerhin die Hälfte der Wormser Einwohner*innen umfasst, lediglich den neu eröffneten Jugendtreff in der Judengasse sowie den Kanal 70 im Wormser Westend.“

 

Die Grünen fordern deshalb die Stadtverwaltung auf, sich zeitnah mit einem Nachfolgekonzept zu befassen, das die Probleme und Erfahrungen aus der Pandemie aufgreift und mehr Angebote für Jugendliche schafft. Auch müsse der Bund aufgefordert werden, die zusätzlichen Mittel, die im Programm „Aufholen nach Corona“ an die Kommunen gingen, dringend über den 31.05.2023 zu verlängern. „Wir brauchen hier dringend eine gemeinsame Anstrengung, um die bestehenden Strukturen zu durchbrechen und die Situation der Kinder und Jugendlichen in der Innenstadt zu verbessern“, so die Grünen abschließend.

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