Neujahrsempfang der Wormser Grünen mit Klimaschutzministerin Katrin Eder

Rund 50 Mitglieder und Interessierte folgten der Einladung der Wormser Grünen zum grünen Neujahrsempfang am 14. Januar 2023 unter dem Titel „Grüne Stadt Worms - Klimaschutz beginnt vor Ort“ mit Klimaschutzministerin Katrin Eder.

Der Neujahrsempfang widmete sich dem Kernthema der Wormser Grünen: Der kommunale Klimaschutz. Vorstandsvorsitzende Anna Biegler betonte in ihrer Begrüßung die politischen Schwerpunkte der Wormser Grünen: „Der Klimaschutz ist die drängendste Aufgabe unserer Zeit. Auf dem 1,5 Grad Pfad zu bleiben, muss unser Antrieb sein, um den Klimaschutz in Worms noch energischer voranzubringen. Der Klimaschutz bleibt zudem eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Die Anzahl der Hitzetage steigt in Worms und das betrifft vor allem die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Das sind die Ältesten und die Jüngsten unter uns und die Menschen in der hoch verdichteten Innenstadt, die in kleinen Wohnungen leben und auf den öffentlichen Raum angewiesen sind. Hier müssen wir für Abkühlung sorgen.“

Wie die Wärmewende im Gebäudesektor als ein Baustein des Klimaschutzes vorangetrieben werden kann, berichtete Prof. Thomas Giel von der Hochschule Mainz anschaulich. Der Experte für die energetisch optimierte Energieversorgung von Gebäuden überzeugte mit seinem Vortrag über die Vorteile von kalten Nahwärmenetzen. Solche Netze sind kostengünstig in Herstellung und Betrieb und stellen schon heute eine echte Alternative zu den fossilen Wärmesystemen dar. Mit Praxisbeispielen aus Neubaugebieten aber auch aus verdichteten denkmalgeschützten urbanen Quartieren erläuterte Prof. Giel den Aufbau und die Funktionsabläufe solcher Netze.

Im Anschluss nahm Dr. Hilmar Kienzl von der Bürger*Inneninitiative Klimaschutz Mittelhahntal die Teilnehmenden in seinem Vortrag mit in das Mittelhahntal, dem eine gewerbliche Entwicklung droht. „Niemand bezweifelt, dass Worms sich auch gewerblich weiterentwickeln muss. Unsere Naturräume sollten aber nicht verbaut werden, bevor nicht alle Potenziale innerhalb des Siedlungsraums ausgeschöpft sind. Wie wichtig die Kaltluft ist, die über das Mittelhahntal in die Innenstadt fließt, muss gutachterlich belegt werden.“, so der langjährige Aktive im NABU Worms-Wonnegau.

Den Nachmittag rundete Klimaschutzministerin Katrin Eder ab. Die Klimaschutzministerin stellte die Kommunale Klimaoffensive des Landes vor. Dieses beinhaltet mit dem Kommunalen Investitionsprogramm Klima und Innovation (KIPKI) ein Investitionspaket von 250 Millionen Euro für die rheinland-pfälzischen Kommunen, mit dem diese unbürokratisch Maßnahmen für den Klimaschutz und sogar teils auch Klimafolgenanpassung aussuchen und direkt umsetzen können. Die Stadt Worms erhält in diesem Rahmen 3.675.406,10 Euro „obendrauf“ für neue Projekte. Zusätzlich sind mit dem Beitritt zum Kommunalen Klimapakt (KKP) auch Beratungsleistungen bei der Auswahl und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in dem Paket enthalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit für Worms, an einem Wettbewerb für besonders innovative Klimaschutzmaßnahmen teilzunehmen. Der Gewinn des Wettbewerbs: Zusätzliche Fördermittel aus Mainz.  

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